auwald 01Der Amper Bruch ist überall.

Er teilt das Schicksal vieler Feuchtgebiete in Deutschland, in Europa, ja in der ganzen Welt. Über Jahrhunderte war die Entwicklung bestimmt durch die Entwässerung und Trockenlegung und damit der Urbarmachung für landwirtschaftliche Zwecke.

Das Diktat der Ernährungssicherung der Bevölkerung war dabei der treibende Motor. Die Not der Zeit hat dabei das jeweilige Handeln der Menschen bestimmt. Dies führte zu einem nicht wieder gut zu machenden Verlust für die Natur.

Dies erkannte schon Heinrich Weimann, ein Lehrer aus Ampen. Er schrieb 1925: „Früher noch eine Sumpflandschaft mit waldartigem Charakter, jetzt eine Kultursteppe fast ohne Baum und Strauch“. Er hatte hier noch die seit langer Zeit verschwundenen Arten, wie beispielsweise Moorschnepfe, Otter und Wiedehopf, beobachtet.

In einer beispiellosen Spenden- und Pflanzaktion haben Amper Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2008 an dieser Stelle einen Wald mit typischen standortgerechten Gehölzen (potentiell natürliche Vegetation), wie Erlen, Eschen, Weiden, Ahorn und Eichen gepflanzt, um so ein Stück wertvolle Natur langfristig zurück zu gewinnen.

wegweiser vorschau klWeitere Informationen in der Amper Chronik "Das Buch zum Jubiläum"
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59494 Soest-Ampen, 1175 Jahre midden in der Welt
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